Unser Ziel:
einer Welt in Frieden stetig näher kommen.
Unser Weg: Konkrete Schritte, damit Kriege und staatlicher Gewaltmissbrauch immer weniger werden.
Die überwältigende Mehrheit der Menschheit wünscht sich ein Leben in Frieden und ohne Angst vor Unterdrückung und Entrechtung - also nichts anderes als ein ganz normales Leben. Wir fragen, wie kann es sein, dass diese Normalität unzähligen Menschen versagt ist. Wie kann es sein, dass aktuell etwa eine Milliarde Menschen in Kriegsgebieten leben? Wie kann es sein, dass über drei Milliarden in Staaten leben, in denen sie Unterdrückung, willkürlicher Justiz, Zensur und politischer Verfolgung ausgesetzt sind.
Woran liegt es also, dass der überragende Wille, das fundamentale Bedürfnis, ohne Krieg und Gewalt jeglicher Art zu leben, nicht die Kraft hat, dies zu verwirklichen?
Der Kern meiner Antwort ist einfach: Es liegt an den Macht-Habern. Und zwar offensichtlich unabhängig davon, worauf sich ihre Macht gründet:
Nicht nur Tyrannen und Diktatoren, sondern auch die durch freie Wahlen legitimierte Regierungen stürzen ihr eigenes Volk und Völker sogenannter feindlicher Staaten in das Elend ihrer Kriege. Und auch in Demokratien mit gesetzlich garantierten Grundrechten suchen Regierende (Mächtige) permanent nach Mitteln und Wegen, Freiheitsrechte ihrer Bürger zu beschneiden; und sie sind überaus erfolgreich damit.
Vor allem an die Menschen – also auch Politiker- dieser demokratischen Staaten richtet sich unser Appell
„Kämpfen wir um Macht für Liebe“.
Denn ihre demokratischen Verfassungen (bei uns Grundgesetz) und ihr unentwegt propagierter Anspruch einer humanen Politik (selbst dessen Pervertierung durch Kriege angeblich im Namen von Menschenrechten, Demokratie und gegen Terror) verpflichten sie zu einer unter allen Aspekten friedfertigen Politik. Die Verwirklichung dieses unerfüllten Anspruchs wollen wir fordern und fördern – mit aller Macht.
Wie wir dies erreichen, ist Gegenstand dieser Initiative.
Wie erreichen wir, „einer Welt in Frieden stetig näher zu kommen“?
Wie kann er geführt werden, dieser Kampf „um Macht für Liebe“?
Am Anfang steht ein von Grund auf reformierter Parlamentarismus, der Artikel 20 Absatz 2 GG tatsächlich verwirklicht: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
Ich nenne es Radikaler Parlamentarismus (RaPa).
Radikaler Parlamentarismus (RaPa) - was ich darunter konkret verstehe, welche neuen Strukturen nach meiner Meinung notwendig sind, darüber werde ich hier schreiben.

Bernd Richard Hinderer
72532 Gomadingen
Bahnhofstrasse 10
hinderer@rhetor.org
g
www.rhetor.org
Grundsätzliches:
1.Mensch
Kein menschliches Miteinander ohne die Begrenzung von Macht.
Wer eine humanistische politische Ordnung will, muss auf ein nüchternes, realistisches Menschenbild bauen, also politische Rahmenbedingungen schaffen, die darauf aufbauen, wie wir nun mal funktionieren:
Wir Menschen, nicht nur, aber vor allem Politiker, wir sind eben so: beschränkt in unserer Fähigkeit zu Altruismus, Bescheidenheit, Nächstenliebe, jedoch äußerst effektiv in der Maximierung unserer Vorteile. Es gilt die seit langem herrschende Einsicht:
Was Politiker befähigt, an die Macht zu kommen, widerspricht ihrer Aufgabe, dem Gemeinwohl zu dienen.
Das Sagen haben unpolitische Politiker, lustvoll dem Dauerfeuer der Lobbyisten ergeben, deren Gefechtsstand im Zentrum unserer Parteien liegt. Hier herrschen Zwangsdemokraten, abgeschottet von Ethik, Verantwortung und Ambition, angetrieben von Machtpotenzierung und der Sucht nach Anerkennung durch ihresgleichen. Diese institutionalisierte Wert-Losigkeit baut auf ein Politikverständnis, in dem Machtpolitik ein Privileg Privilegierter ist.
Wie in westlichen Demokratien jahrzehntelang weitgehend irrationale Politik praktiziert wurde, führte zu einer einerseits resignierten, andererseits aggressiven Gesellschaft. Unterprivilegierten Menschen raubte es die Hoffnung auf grundlegende Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse, noch nicht einmal auf ein Ende der Verschlechterungen. Als deutsche Beispiele an dieser Stelle nur der Mangel an bezahlbaren Wohnungen und Altersarmut.
Stattdessen nicht mehr vorstellbare Milliarden für Rüstung, zwingend verknüpft mit Krieg als Mittel der Politik statt Frieden durch Diplomatie. Ignoriert wird eine Mehrheit, die diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges statt militärischer Aufrüstung fordert.
Die aus diesen Gründen verständliche massenhafte Abkehr von den etablierten Parteien brachte eine europaweite brachiale Wende – leider hin zum Rechtsextremismus mit Nationalismus, Intoleranz, Rassismus.
Selbst dessen offen bekundete unsoziale Politik – Bescherung für die Wohlhabenden, aber Belastung der sozial Schwächeren - bringt Letztere nicht davon ab, ihr Heil im Rechtsextremismus zu suchen. Zu mächtig ihre Sehnsucht nach Veränderung, was immer sie auch bringen mag. Zu heftig ihre Verachtung der „Parteien der Mitte“.
Diese Verachtung ist letztlich die mächtigste Botschaft rechtsextremer Parteien, die damit zu natürlichen Verbündeten der zu Recht Unzufriedenen wie auch grundlos notorisch Unzufriedenen wurden. Entscheidend für die Wirkmacht des Rechtsextremismus ist seine Authentizität – er meint es ernst mit seiner bösen Botschaft. Ernsthaftigkeit vermittelt Stärke, und dem Starken vertraut man sich an; egal wohin er strebt. Die „Parteien der Mitte“ hingegen lavieren, taktieren, fabulieren, haben keine Botschaft, der man folgen kann.
2. System
Um diesem neuen Typus Politiker die Türen zur Macht zu öffnen, braucht es ein neues parlamentarisches System. Ein System dessen Beginn jedem Bürger die Möglichkeit bietet, an politischen Entscheidungen teilzuhaben. Konkret: das ihm tatsächlich – nicht nur theoretisch – ein parlamentarisches Mandat ermöglicht.
Ein System, in dem politische Partizipation zum gesellschaftlichen Alltag gehört – und einfach Spaß macht. Ein Parlamentarismus, der nicht den Interessen weniger neoliberaler Eliten dient, sondern der Vielfalt von Bedürfnissen unterschiedlichster Lebenswirklichkeiten. In dem Abgeordnete nicht dem Zwang einer Parteihierarchie ausgeliefert, sondern den Gesetzen von Sachlichkeit, Respekt und xxx verpflichtet sind.
Ein System, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse, humanistische Ideale, die Inspiration von Kunst und Kultur, Leidenschaften und Visionen, Lebenslust und Heiterkeit nicht abprallen an den Mauern der Macht, sondern als gestaltende Kräfte eindringen in gesellschaftlichen Dialog und Realpolitik gleichermaßen.
Wovon ich überzeugt bin: Dieses System im Respekt vor den Menschen schafft Vertrauen in die Politik – die unabdingbare Grundlage für Toleranz und Großmut. Für die Bereitschaft, auf den eigenen Vorteil zugunsten Schwächerer zu verzichten. Für Politiker, die im um die Macht für Liebe kämpfen.

Kämpfen um macht für liebe - Ist das ein Widerspruch in sich
NEIN
Liebe zu den Menschen
- Inbegriff von Hingabe, Achtsamkeit, Fürsorge, Selbstlosigkeit, Verantwortung im Tun, Mitgefühl
und – ja! auch Mitleid.
Macht
über
Menschen: Zwang, Gewalt,
Kontrolle. Hierarchie statt Gleichberechtigung.
Machtmensch – Synonym für Egoismus als Primäreigenschaft, Herzlosigkeit als Panzer gegen Empathie und Verantwortung,
Kämpfen gegen Menschen - physische und psychische Gewalt, auch bis zu ihrer Vernichtung.
Macht für unser Wohlergehen: Freiheit, Würde, Gerechtigkeit. Für die Liebe, die all das birgt - das Gute, Wahre, Schöne.
Kämpfen für diese Macht der Liebe. Liebe als transformative Kraft, die nicht nur Verbesserungen bewirkt, sondern zum Maß allen Handelns wird.
Wer um die Macht für Liebe kämpfen möchte, braucht selbst Macht, zurückhaltend formuliert – Einfluss; den kleinen Bruder der Macht, letztlich dasselbe.
Was unterscheidet also die Macht des RaPa-Politikers von denen in unserem bisherigen Parlamentarismus? Ziel ist nicht länger persönliche Macht, sondern die Macht für einen universalen Wert - für Liebe.
Um es in aller Klarheit zu sagen: Es geht nicht um die Macht der Liebe – sondern um die Macht für Liebe.
Die Liebe an sich existiert schon immer. Warum setzt sie sich nicht durch gegen die unentwegte Gewalt gegen Menschlichkeit? Weil sie systemisch dem Bösen unterlegen ist. Wer nichts tut, öffnet dem Bösen die Tür. Frei nach Erste Allgemeine Verunsicherung, „Das Böse ist immer und überall", nach Hannah Arendt, „Banalität des Bösen“, oder tagesaktuell „fünf Nazis und fünf Gleichgültige ergeben 10 Nazis“. Freiheit wird von den Machthabern niemals gewährt, sie muss erkämpft werden. Natürlich erleben wir, dass auch das Gute wächst – aber immer langsamer als das Böse. Wer diese Dynamik beenden will, muss nicht nur das Gute tun, sondern seiner Grundlage zur Macht verhelfen – eben der Liebe.
Um Macht für Liebe zu kämpfen, bedeutet also mehr, als selbst in Liebe leben zu wollen. Es reicht nicht, für sich oder mit einer Gemeinschaft in spiritueller, religiöser Andacht das Böse außen vor lassen zu wollen.
Meditation und Gebet vermögen dem Kraft zu schenken, der sie ausübt; das ist ein respektabler Wert an sich. Belässt er es jedoch dabei und nutzt sie nicht, um dazu beizutragen, das Gute in die Welt zu bringen, wartet er auf seiner Insel der Glückseligen bis auf alle Ewigkeit auf den Tag der Erlösung der Welt
Jesus hat nicht dafür gebetet, sein Vater möge die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel jagen. Er hat sie selbst davongejagt und ihre Tische umgeworfen. Ghandi hat nicht meditiert, die britischen Besatzer mögen sich zurückziehen. Er agierte, indem er die Massen aktivierte und zum Widerstand aufrief.
Ein Leben in Liebe und oder Gewaltlosigkeit ist kein Freibrief für Passivität gegenüber Unrecht und
